El Hierro ist zwar die kleinste Insel im Kanarischen Archipel, aber deswegen noch lange nicht weniger beliebt bei Urlaubern und auch bei Auswanderern als die anderen Kanareninseln. Natürlich wandern mehr Menschen nach Gran Canaria oder nach Teneriffa aus als nach El Hierro, aber verhältnismäßig ist El Hierro ja auch viel viel kleiner.
Die Insel hat nichts mit Massentourismus zu tun und liegt so zu sagen ein bisschen weit ab generell von einem breiten Angebot an Großstädten und Ballungszentren… weiterlesen
Eine echte Besonderheit auf der Insel El Hierro sind die Rieseneidechsen, oder Lagarto Gigante, die man heute nur noch in wenigen Ländern findet. Die Rieseneidechsen waren eingentlich schon als ausgestorben erklärt gewesen, doch sie wurden durch einen Zufall von einem ambizionierten Eidechsenforscher wieder entdeckt.
Es wurden nur zwei oder drei Exemplare entdeckt und von den Eidechsenforschern aufgenommen und untersucht. Auf Grund der Wichtigkeit der vom Aussterben bedrohten Eidechsen wurde in La Frontera das Lagartario eröffnet.
Der Lagarto gigante ist eine Rieseneidechse, die ungefähr eine Armlänge lang werden kann. Es handelt sich hier um besonders seltene und auch vom Aussterben bedrohte Tiere. Die Rieseneidechsen, auf Latein Gallotia goliath genannt, sind eigentlich lebende Fossile aus der Zeit des Tertiärs. Bis 1974 galt diese Spezies als ausgestorben, doch ein Hobby-Eidechsenforscher hat einige Exemplare mit Hilfe einiger Einwohner und Hirten von El Hierro wiederentdeckt und gezüchtet.
Die Insel El Hierro ist zwar die kleinste der kanarischen Inseln, hat aber trotzdem sehr viel zu bieten.
Neben schönen Bademöglichkeiten an der Küste und atemberaubenden Aussichten finden Sie hier auch eine beeindruckende Fauna und Flora.
Bei meinem letzten Urlaub auf El Hierro haben mich besonders die gigantischen Exemplare der kanarischen Kiefer hier beeindruckt. Dieser für die Canarios sehr wichtige Baum wird hier pino canario genannt. Die kanarische Kiefer kann eine Höhe von 15 … weiterlesen
Von den kanarischen Inseln ist El Hierro zweifelsohne die mit den meisten Meeresbewohnern vor der Küste. El Hierro ist dadurch auch ein beliebtes Tauchrevier und zählt sogar zu den beliebtesten Tauchgebieten Europas. Neben der beeindruckenden Unterwasserlandschaft auf Felsen, Höhlen und bizarren Formationen finden Sie vor der Küste El Hierros eine Reihe von bunten Fischen und Meereslebewesen.
Zu einer der häufigsten Fischarten vor El Hierro zählt der Papageienfisch. Auf den Kanaren wird dieser Fisch liebevoll Vieja genannt, was soviel … weiterlesen
Im Norden der Insel El Hierro in der Nähe des Ortes Echedo befindet sich eine ganz besondere Siedlung direkt am Meer an der Küste.
Die Siedlung Pozo de Las Calcosas sieht aus wie von einer anderen Welt. Lauter kleine Häuser aus Stein und teilweise sehr provisorisch gebaute Terrassen und Vordächer lassen einen glauben, dass man sich gar nicht auf den kanarischen Inseln sondern irgendwo in Südamerika befindet.
Die Siedlung Pozo de Las Calcosas – wie aus einer anderen Welt… weiterlesen
Das von der Natur geformte Meerwasserschwimmbecken Charco Azul liegt ganz in der Nähe der Ortschaft Sabinosa in der Gemeinde La Frontera. Es handelt sich um einen der beliebtesten Charcos. So wird diese Badestelle nicht nur von den Gästen sondern auch von den Einheimischen gern besucht.
Charco Azul, das ideale Natur-Schwimmbad
Oft wird gesagt, dass El Hierro nicht zum Baden geeignet ist, doch diese Behauptung hat sich für uns als völlig falsch dargestellt.
El árbol santo, der heilige Baum wird der Garoé Baum von den Einheimischen genannt. Er ist eine Besonderheit und eines der Wahrzeichen der Kanarischen Insel El Hierro.
Von den Ureinwohnern der Insel, den Bimbaches, wurde der Garoé Baum als Heiligtum verehrt, da er ihnen das lebenswichtige Wasser spendete. Der Baum befand sich in einer 800-1000 m hohen Zone, dem Nordwest Passat ausgeliefert. Die tief liegenden Wolken ziehen über, ja durch den Baum hindurch. Bei der Berührung … weiterlesen
Auf der kleinsten der Kanarischen Inseln, El Hierro, wird genauso Wein angebaut wie auf den anderen Inseln des Kanarischen Archipels. Auf El Hierro gibt es einige Weinanbaugebiete.
Das bekannteste Weinanbaugebiet auf El Hierro ist El Golfo, rund um den Ort Sabinosa. Der fruchtbare Boden vulkanischen Ursprungs ist besonders geeignet für den Anbau von Wein. Ein hoher Gehalt an Mineralien in der Erde trägt positiv zum Anbau und der Entwicklung der Trauben … weiterlesen
Nach El Hierro kommen vorwiegend Ruhe- und Erholungssuchende, Wanderer und Mountainbiker.
Die Insel ist so ursprünglich und unberührt, daß es ein ideales Gebiet zum Biken ist – für Anfänger wie für erfahrene MTB’ler. Und doch ist El Hierro nicht zu groß, sondern man kann übersichtliche Radtouren planen und durchführen.
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